Hat mein Aktionismus im Außen auch etwas positives?

Home/Blog/Hat mein Aktionismus im Außen auch etwas positives?

Hat mein Aktionismus im Außen auch etwas positives?

In meiner Selbstcoaching Übung habe ich herausgefunden, dass in meinem Unterbewusstsein der Wunsch schlummert, mir selbst mehr Zeit zu widmen. Ich habe erkannt, dass dadurch dass ich gerne meinen Wert Familie und Beziehungen lebe und meine Zeit recht ausgefüllt ist, ich leider etwas auf der Strecke geblieben bin. Üblicherweise würde ich nach einer Erkenntnis, sofort eine Lösung suchen und diese auch umsetzen. Doch dies habe ich diesmal nicht getan. Ich habe in letzter Zeit vermehrt die Erfahrung gemacht, dass noch weitere gute Ideen kommen, wenn ich der Inspiration Raum lasse. Da lag es nahe zu erst einen ganzen Tag mir selbst zu schenken. Ohne Ziel, ohne Termin einfach nur sein. Aber einfach nur sein, stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Sollte ich den Tag aktiv gestalten, vielleicht mit etwas was mir Spaß macht und mich erfüllt? Ohne dabei auf Kontakte physischer Natur oder durch die neuen Medien zurück zu greifen? Was macht mir wirklich Spaß und Freude, was gibt mir Kraft? Und bei welchen Aktivitäten setzt mein innerer Schweinehund ein, weil er zu faul ist sich zu bewegen? Mir kam spontan der Gedanke, dass die Ablenkungen im Außen vielleicht auch positive Effekte hat. Mit sich selbst zu beschäftigen und sich mit seinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen kann ganz schön anstrengend sein. Doch als ich mich auf das einfach nur sein eingelassen hab,e wurde es in mir ruhiger. An diesem Tag gab es nichts weltbewegendes was ich tat. Ich genoss die Sonne in meiner Sonnenliege, beobachtet die Schmetterlinge im Garten und ging am langen Ostseestrand spazieren. Am Abend kochte ich mir mein Lieblingsgericht und schenkte mir dazu ein Gläschen Wein ein. Mein Lieblingssänger meiner Jugend Danijel Popovic ließ mich im Raum tanzen und meine gute Laune spüren. Als ich im Bett lag musste ich feststellen, der Tag war wunderschön und ich fühlte mich absolut entspannt und erfüllt. Der Schlüssel dazu war, mich auf mich einzulassen. Einzulassen eine für mich absolut weibliche Qualität, die wir wieder vermehrt in unserem Leben integrieren sollten. Zusätzlich beschloss ich in nächster Zeit zu beobachten auf welches Gepäck ich in Zukunft auf meiner Lebensreise verzichten konnte, wo kann ich Ballast abwerfen und mit was kann ich es mir leichter machen? Damit ich genügend Raum und Zeit habe meinen Wert Familie zu leben, Beziehungen zu pflegen und mir Zeit zu schenken. In Summe war das Aufmüpfen meiner inneres Stimme, die am Anfang meines Selbstcoachings sich bemerkbar machte für mich der Gewinn einer weiteren Lebensfreude auf meinem Weg des Wohlstands auf allen Ebenen.

By |Juli 29th, 2019|Blog|0 Comments

About the Author:

Leave A Comment